Man unterscheidet zwischen erblich bedingten und erworbenen Fehlstellungen.
Der größere Teil ist erworben, z.B.: durch Daumenlutschen oder frühzeitigen Verlust der Milchzähne.

Eine festsitzende kieferorthopädische Behandlung dauert in der Regel zwei Jahre. Zu Beginn der Behandlung wird eine Honorarnote ausgestellt.

Mit der Rechnung kann bei der Krankenkasse ein Teil der Kosten zurückgefordert werden.

Nein. Voraussetzung dafür ist eine optimale Mundhygiene.  

Wir erklären und zeigen gerne, wie eine gute Zahnpflege gehandhabt wird.

Um das Behandlungsergebnis dauerhaft zu sichern, und einen Rückfall in die ursprüngliche Fehlstellung zu vermeiden, muss eine Retentionsbehandlung an die festsitzende Behandlung angeschlossen werden. Der Retainer ist ein dünner Draht, der an der Innenseite der oberen und unteren Schneidezähne befestigt wird. Nach einem Kontrolltermin in 2-3 Wochen, sind halbjährliche Kontrollen ausreichend.

Abnehmbare Geräte werden nachts getragen und können tagsüber herausgenommen werden (z.B. Schule, Sport). Diese Behandlung ist schmerzfrei und ohne negative Folgen für die Zähne. Dauer: ca. 3 Jahre. Das Gerät soll täglich gereinigt werden (Bürste, Corega).

Bei der festsitzenden Behandlung werden Metall- oder Kunstoffbrackets schmerzfrei auf die Zähne aufgeklebt. Diese sind nicht herausnehmbar. Die ersten zwei Tage können als unangenehm empfunden werden. In dieser Zeit empfehlen wir weiche Nahrung. Kontrollen finden alle 2-3 Wochen statt.

Für eine genaue Behandlungsplanung benötigen wir ein Panoramaröntgen, das ist eine Aufnahme aller Zähne. Weiters eine Fernröntgenaufnahme, das ist eine seitliche Aufnahme des Schädelskeletts. Mit Hilfe der darauf folgenden computergestützten Fernröntgenanalyse lassen sich wertvolle diagnostische Aussagen über das Wachstum des Kiefers und die Art der Behandlung machen. Abdrücke der Kiefer und Vermessung der digitalisierten Modelle ermöglichen uns eine genaue Simulation der Behandlung.